
WELPENSTUNDE
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Welpenerziehung
Was er lernt sollten Sie beeinflussen - es liegt in Ihrer Verantwortung. Dafür muss man als Welpenbesitzer Wissen aufbauen, denn es sind die Missverständnisse, die im erwachsenen Alter zu sehr problematischem Verhalten führen können.
Die Welpenzeit ist die wichtigste Entwicklungszeit im Leben des Hundes. Was er jetzt lernt, begleitet ihn sein Leben lang - und Ihres ebenfalls!
Er ist aufnahmefähig wie niemals mehr. Deshalb ist es optimal, mit der Erziehung zu beginnen!
Ein kleines Beispiel:
Bei Zerrspielen fördern Sie Ihren Hund dazu ein richtig guter Beißer zu werden und bieten sich selbst als Sparringspartner an. Das heißt nicht, dass er sicher ein Beißer wird, aber er hat häufig üben können.
Hundeeltern beginnen mit dem Lehren in der Prägephase, d.h. ab der vierten Woche.
Unsere Kinder erziehen wir auch von klein auf und beginnen damit nicht erst wenn sie 18 Jahre alt sind - oder?
Was man heute macht, hat Auswirkung auf morgen - auch beim Hund
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Der Welpe durchlebt bis zur 16. Woche die wichtigsten Lernphasen seines Lebens. Er kommt in der Regel mit acht bis zehn Wochen in sein neues Heim. Dann befindet er sich mitten in der Sozialisierungsphase (achte bis zwölfte Woche). Das bedeutet, dass er jetzt auf seine Umgebung geprägt wird, wer sein Sozialpartner, sein Rudel ist und welche Regeln es gibt. Jetzt liegt es an seinen neuen Eltern, die Erziehung fortzusetzen.
Die Sozialisierung kann nur optimal werden, wenn die Prägung optimal war. Ideal wenn der Züchter gute Vorarbeit geleistet hat und jeden Welpen einzeln gefördert hat (z.B. Flötensignal aufgebaut, Auto fahren, Respekt vor dem menschlichen Körper, Stubenreinheit ...)!
Fragen Sie genau nach, was der Welpe bisher kennen gelernt hat, wo er gelebt hat ... Der Welpenzeit muss man als Hundehalter besondere Aufmerksamkeit schenken, damit das Hundekind sein zukünftiges Leben angst- und stressfrei leben kann. Der Welpe lernt auch in der Natur, dass er sich auf seine Eltern verlassen kann und diese für die Sicherheit zuständig sind. Und dafür sind jetzt nun seine "Menscheneltern" zuständig. Hundeeltern erziehen, sie trainieren ihre Kinder nicht. Deshalb reden wir von Erziehung. Vom Gedanken, dass ein Hund "trainiert" werden muss, müssen wir uns trennen.
Was lernt der Welpe nun konkret?
Beispielsweise:
- Vertrauensaufbau zu seinem Menschen
- Konzentration
- Wahrnehmung
- Körperbewusstsein
- Spiel und Spielregeln
- Sitz/ Platz/ Fuß (ergibt sich ganz automatisch, das kann er schon seit seiner Geburt)
- Seine Grenzen (er baut die Beißhemmung auf, Verhaltensweisen anderen Lebewesen, Dingen und Situationen gegenüber? Was darf er, was nicht?)
- Verfeinerte Kommunikation zu anderen Hunden und Menschen, etc.

Erziehung ist Beziehung
Sie lernen in unserem Welpenunterricht wie Sie sich mit Ihrem Welpen verständigen und die Erziehung bestmöglichst umsetzen können.
Sie erhalten im Welpenunterricht Hilfestellungen und Informationen unter anderem zu:
- Stubenreinheit
- Liegeplatz positiv aufbauen
- Alleine bleiben
- Signale (Kommandos) lehren
- Wie gestalte ich das Umfeld optimal
- Leinenführung
- Hundebegegnungen
- Körperpflege
- Prägen (mit der Umwelt vertraut machen)
- Auto fahren etc.
An dieser Stelle möchten wir Ihnen folgendes Buch empfehlen:
Titel: Welpenschule (Der gemeinsame Weg durchs erste Jahr)
Autorin: Diana Weißgerber
Verlag: NaTiGe, im Paesch 7, 54340 Longuich Tel.: 06502 - 92 93 25